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Die Versicherungs-Tarife – Worauf ist zu achten?

22 April 2018 Keine Kommentare

Bevor es möglich ist, mit dem neuen Wagen eine erste Runde zu drehen, muss für diesen die passende Versicherung gefunden werden. Viele Autofahrer sind sich jedoch nicht darüber im Klaren, welcher Tarif im individuellen Fall am besten geeignet ist. Worauf ist also zu achten, um ein gutes Verhältnis von Preis und Leistung und eine konsequente Absicherung zu erhalten?

Die KFZ-Haftpflichtversicherung

Ohne eine grundlegende KFZ-Haftpflichtversicherung zu besitzen, ist es in Deutschland nicht möglich, legal am Straßenverkehr teilzunehmen. Allerdings handelt es sich hierbei nur um eine grundlegende Absicherung. Schäden, die von anderen Verkehrsteilnehmern verschuldet waren und am eigenen Fahrzeug ohne persönliches Zutun entstehen, werden von der Versicherung getragen. Darüber hinaus bietet diese jedoch keinen weiteren Schutz an. Entsprechend niedrig ist die damit verbundene Prämie.

Wer sich für den Kauf eines älteren Gebrauchtwagens entschieden hat, profitiert in jedem Fall von der KFZ-Haftpflichtversicherung. Ansonsten übersteigen die monatlichen Raten schon nach kurzer Zeit den eigentlichen Restwert des Fahrzeugs. Wer sein Auto versichern möchte, um auch auf Reisen einen voll umfänglichen Schutz zu erhalten, sollte sich auf andere Tarife konzentrieren.

Die Teilkasko-Versicherung

Die Teilkasko-Versicherung kann in diesen Tagen als ein sehr beliebter Kompromiss beschrieben werden, wie er von immer mehr Menschen gerne genutzt wird. Dabei geht der Schutz der Versicherung noch über den einer Haftpflicht hinaus. So gibt es zum Beispiel bei Wildunfällen die Chance, eine Zahlung der Versicherung zu erhalten. Gleiches gilt für Hagelschäden und andere Vorkommnisse, die sich nicht gänzlich ausschließen lassen. Gerade bei der Teilkasko-Versicherung ist es zudem möglich, einen positiven Einfluss auf den monatlichen Grundbetrag zu nehmen. Wer sich dafür entscheidet, im Schadensfall durch eine Selbstbeteiligung einen Anteil an den Kosten zu tragen, verringert die laufende finanzielle Belastung. So lässt sich ein Tarif bestimmen, der möglichst genau den eigenen Erwartungen entspricht.

Die Vollkasko-Versicherung

Volkswagen Amarok SingleCab © Christel Weiher

Die höchsten Prämien bringt natürlich die Vollkasko-Versicherung mit sich. Hier ist der Schutz des Wagens besonders umfangreich. So zahlt die Versicherung zum Beispiel auch bei Unfällen, bei denen eine persönliche Mitschuld nicht abgestritten werden kann. Der Autofahrer selbst erkauft sich ein absolut reines Gewissen und wird in der nächsten Zeit von Unfällen und Schäden am Fahrzeug finanziell nicht aus der Bahn geworfen. Allerdings sind damit höhere finanzielle Kosten verbunden, als auf den ersten Blick zu vermuten ist. Aus diesem Grund lohnt sich die Vollkasko-Versicherung vor allem bei Neufahrzeugen, die noch über einen hohen Wert verfügen. Ist der Wagen später etwas in die Jahre gekommen, so lässt sich der Tarif auf eine Teilkasko-Versicherung umstellen. Nach der Meinung vieler Experten ist dies der beste Weg, um auf ein faires Verhältnis von Preis und Leistung bauen zu können, das den eigenen Erwartungen entspricht.

Natürlich ist es ratsam, sich im Vorfeld der Wahl der Police etwas mit diesen drei grundverschiedenen Typen der Absicherung zu befassen. So entsteht die Möglichkeit, im individuellen Fall die richtige Entscheidung zu treffen. Wer sich dagegen nicht die Mühe machen möchte, und etwas Zeit in die sorgsame Auswahl investiert, zahlt womöglich in der nächsten Zeit viel Geld für Leistungen, die eigentlich gar nicht in Anspruch genommen werden müssen.



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