Formel 1 2011 Vorschau auf den Großen Preis von Korea

Für Formel 1 Fans ist der Oktober ein goldener Monat. Gleich drei Rennen gibt es im Verlaufe dieses Monats und bereits eine Woche nach Suzuka steht das Rennen auf dem Korea International Circuit auf dem Plan.

Formel 1 2011 Vorschau auf den Großen Preis von Korea

Der Große Preis von Korea findet am 16. Oktober auf dem Korea International Circuit in der Region Süd Jeolla statt. Nur eine Woche nach dem Japan Grand Prix ist der 16. Saisonlauf das zweite Rennen auf der Strecke in Yeongam, die im letzten Jahr zum ersten Mal im Rennkalender stand.

  • Mit 150 Metern ist der Weg bis zur ersten Kurve der drittkürzeste des Jahres – nach Monaco und der Türkei (beide 120 Meter)
  • Im letzten Jahr wurden 26 Runden hinter dem Safety Car gefahren – das entspricht 146 km oder 47,3% der Renndistanz
  • Bis zum Großen Preis von Kanada in diesem Jahr waren dies die meisten Rennrunden hinter dem Safety Car

Michael Schumacher

Michael Schumacher Formel 1 2011 MERCEDES GP PETRONAS, Vorschau auf den Großen Preis von Korea © HOCH ZWEI

Michael Schumacher Formel 1 2011 MERCEDES GP PETRONAS, Vorschau auf den Großen Preis von Korea © HOCH ZWEI

„Mein erster Besuch in Korea im letzten Jahr war eine interessante Erfahrung. Es hat mir Spaß gemacht, den neuen Kurs in Yeongam zu lernen. Die Anlage ist sehr beeindruckend und die Strecke bietet etliche Herausforderungen. Im Rennen belegte ich letztes Jahr Platz vier und stellte damit mein bestes Resultat der Saison ein. Seit der Sommerpause arbeiteten wir hart daran, uns zu steigern und erzielten einige viel versprechende Rennergebnisse. Hoffentlich können wir diesen Trend in Korea und bei den verbleibenden Rennen fortsetzen.“

Nico Rosberg

„Ich freue mich sehr auf das Rennen in Korea: Mir gefällt die Strecke und beim ersten Grand Prix im letzten Jahr waren die Tribünen voll besetzt. Mein Ziel ist es, das Wochenende erfolgreicher zu beenden als in der letzten Saison, in der ich nach einem Unfall mit Mark Webber in der zweiten Runde nach der Safety Car-Phase unverschuldet ausschied. Wir haben in Japan gesehen, dass wir unsere Performance seit Singapur etwas steigern konnten. An diesem Wochenende wollen wir den nächsten Schritt in diese Richtung machen.“

Formel 1 2011 MERCEDES GP PETRONAS Vorschau auf den Großen Preis von Korea Nico Rosberg © HOCH ZWEI

Ross Brawn, Teamchef

„Nach dem Rennwochenende in Suzuka reiste das Team direkt weiter zum zweiten Teil des letzten Renn-Doppelpacks in dieser Saison in Südkorea. Der Korea International Circuit ist seit dem letzten Jahr im Rennkalender und verbindet eine beeindruckende Anlage mit einem interessanten und fordernden Streckenverlauf für Fahrer und Ingenieure. Obwohl das Wochenende in Suzuka nicht ganz rund lief, haben wir im Rennen eine starke Performance gezeigt. In Korea wollen wir das Optimum aus unserem derzeitigen technischen Paket herausholen und den Trend der letzten Rennen fortsetzen.“

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef

„Der Korea International Circuit in Yeongam stellt Fahrzeug und Fahrer vor eine beachtliche Herausforderung: lange Geraden im ersten Sektor, gefolgt von einem weitaus engeren zweiten Streckenteil mit nicht einsehbaren Kurven und Abschnitten zwischen nahe an der Strecke verlaufenden Betonmauern. Bei trockener Strecke beträgt die Durchschnittsgeschwindigkeit in Yeongam rund 205 km/h und ist damit eine der niedrigsten auf einer permanenten Rennstrecke. Die Wetterverhältnisse beim Debütrennen im letzten Jahr waren sehr wechselhaft mit starkem Regen im Rennen und es gab gleich vier Einsätze des Safety Cars.

Die Wahrscheinlichkeit von Safety Car-Phasen ist beim Korea Grand Prix angesichts der begrenzten Auslaufzonen auch in diesem Jahr sehr hoch. Bei den letzten vier Rennen kam das Mercedes-Benz SLS AMG Safety Car mindestens einmal pro Grand Prix zum Einsatz.

In Suzuka am letzten Wochenende zeigten wir eine gute Mannschaftsleistung. Am kommenden Wochenende besteht die Herausforderung darin, diese Leistung auf einem gänzlich anderen Streckentyp zu wiederholen und so wie es uns in den letzten vier Rennen gelang, möglichst in die Punkteränge der Top-Drei-Teams zu kommen.““

Quelle Pressemitteilung und Fotos: Mercedes