Das GT4-Rennen von Spa und Nissans Playstation-Sieger macht beim zweiten Lauf den zweiten Platz

Ein Motorsportwochenende, wie es so typisch ist für den Sommer, überall Rennen, auf vier Rädern, auf zwei, und das immer von Fahrern, die schon eine Weile Rennen fahren. Nicht aber so beim GT4-Rennen von Spa, hier saß ein „Rookie“, so nennt man im Sport die Anfänger, mit an Bord des Nissan PlayStation-350Z. Und setzte auch gleich ein klares Signal: Ich kann nicht nur mit virtuellen Autos Rennen fahren.

„NISSAN 350Z IM GT4-RENNEN VON SPA WIEDER MIT BEI DER MUSIK – NISSAN PLAYSTATION-SIEGER KOMMT IMMER BESSER IN FAHRT

Lucas Ordonez meistert auch die schwierigste Strecke der laufenden GT4-Saison
Nach Reifenschaden am Freitag überzeugender zweiter Platz am Samstag

Sprung auf Platz zwei der Meisterschaft

Auf ein insgesamt erfreuliches Spa-Wochenende blickt auch das für den Einsatz des schwarzen PlayStation-350Z verantwortliche Team RJN Motorsport zurück. Nachdem das erste Rennen um den FIA GT4-Cup am Freitagnachmittag wegen eines Reifenschadens mit einem „Nuller“ endete, eroberten der erfahrene 350Z-Fahrer Alex Buncombe und „Rookie“ Lucas Ordonez beim zweiten Lauf am Samstagmorgen Platz zwei. „Den Reifenschaden fing sich Alex an dritter Stelle liegend am Ausgang der schnellen Eau Rouge-Passage ein“, berichtet RJN-Teammanager Bob Neville. „So musste er fast eine komplette Runde in langsamer Fahrt zurücklegen.“ Da ein GT4-Rennen nur 40 Minuten dauert, waren für den danach von Lucas Ordonez gesteuerten Nissan Punkteränge außer Reichweite.
„Am Samstag starteten wir aus der zweiten statt sechsten Startposition und Alex erkämpfte bis zum Fahrerwechsel sogar die Führung“, so Neville. „Beim Boxenstopp verloren wir leider ein paar wertvolle Sekunden, fielen dadurch bis auf Platz drei zurück. Doch Lucas zeigte sich im zweiten Teil des Rennens bestens aufgelegt. Er musste sich nur dem zweimal siegreichen Aston Martin beugen, hielt aber dafür den in der Meisterschaft führenden Ginetta nach hartem Duell auf Distanz.“

Für Ordonez, dem Sieger der für die besten virtuellen Rennfahrer auf der Sony PlayStation® ausgeschriebenen Nissan GT Academy, war der erste Auftritt auf einer der schwierigsten Strecken der Welt ein Riesenerfolg. „Er macht uns sehr viel Freude und lernt ständig dazu“, lobt Neville den längst vom virtuellen zum realen Spitzenrennfahrer gereiften Spanier. In der Meisterschaft liegen Buncombe/ Ordonez mit 37 Punkten nun auf Platz zwei; bei noch vier ausstehenden Läufen (je zwei in Zolder und an der Algarve) haben sie mit nur sieben Zählern Rückstand auf Tabellenführer Joe Osborne (Ginetta) noch Titelchancen. „In der Teamwertung liegen wir inzwischen punktgleich mit dem Osborne-Team sogar auf Platz Eins“, freut sich Neville.“

(Quelle Textauszug: Nissan)