Alpiner Weltcup-Auftakt 2010/11 in Sölden – Starkes Aufgebot des DSV

Nicht nur für Autofahrer beginnt inzwischen mancherorts der Winter, auch für die Athleten des DSV steht er nun an, der Beginn des Winters. Am Wochenende geht es los mit dem alpinen Weltcup-Auftakt 2010/11 in Sölden, bei dem insgesamt neun deutsche Athletinnen und Athleten an den Start gehen werden.

Den Auftakt für den Skiwinter wird der Riesenslalom machen, sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen kann der Deutsche Skiverband hier aussichtsreiche Sportler an den Start bringen.

Bei den Frauen starten im Riesenslalom:

Kathrin Hölzl (WSV Bischofswiesen)
Maria Riesch (SC Partenkirchen)
Viktoria Rebensburg (SC Kreuth)
Susanne Riesch (SC Partenkirchen)
Lena Dürr (SV Germering)
Carolin Fernsebner (SK Ramsau)

Bei den Herren starten im Riesenslalom:

Felix Neureuther (SC Partenkirchen)
Fritz Dopfer (SC Garmisch)
Stefan Luitz (SC Bolsterlang)

Die Trainer des DSV und die Athletinnen haben passend zum alpinen Weltcup-Auftakt 2010/11 in Österreich Statements abgegeben, die schon einmal sehr vielversprechend klingen.

Thomas Stauffer, Bundestrainer Damen

„Nach den langen Monaten der Sommervorbereitung freuen wir uns auf die erste internationale Standortbestimmung in Sölden. Unser Ziel ist es, mit guten Leistungen vordere Platzierungen zu belegen. Kathrin Hölzl, Viktoria Rebensburg und Maria Riesch räume ich dabei die besten Chancen ein. Diese Athletinnen konnten im Training mit ansprechenden Leistungen überzeugen. Auch Susanne Riesch und Lena Dürr sind in einer guten Verfassung und haben große Chancen, sich für den Finallauf zu qualifizieren. Für Carolin Fernsebner heißt es, wieder den Anschluss im Weltcup zu schaffen.“

Kathrin Hölzl
„Nach einem ereignisreichen Sommer freue ich mich auf den Saisonstart in Sölden. Ich habe mir vorgenommen, vom ersten Weltcup an konzentriert in die Rennen zu gehen. Ich fühle mich fit und freue mich auf das Rennen. Schließlich ist das der Startschuss in den WM-Winter, in dem ich meinen Titel verteidigen möchte. Druck mache ich mir keinen. Im Gegenteil: Ich bin nach meinen Weltcup-Erfolgen des letzten Winters hochmotiviert und werde mein Bestes geben.“

Viktoria Rebensburg
„Trotz einer dreiwöchigen Skipause aufgrund eines gebrochenen Daumens, bin ich mit der Sommervorbereitung zufrieden. Der Überseelehrgang in Neuseeland war perfekt organisiert, wir hatten einige sehr gute Trainingstage.
Zwar musste ich beim zweiten Überseeblock in Chile aufgrund meiner Verletzung passen, aber da dort die Speed-Disziplinen im Vordergrund standen, sollte sich das nicht auf den Riesenslalom in Sölden auswirken.
Mein Ziel ist es, in Sölden da weiterzumachen, wo ich beim letztjährigen Saisonfinale in Garmisch-Partenkirchen aufgehört habe. Einen besonderen Druck, als Olympiasiegerin an den Start zu gehen, spüre ich nicht. Ich habe den Erfolg in Whistler genossen, aber Sölden ist der Auftakt für eine neue Saison, die Karten sind neu gemischt.“

Maria Riesch DSV

Maria Riesch
„Ich freue mich riesig, dass es nach der anstrengenden Vorbereitung jetzt endlich wieder mit dem Weltcup losgeht. Zwar schätze ich mich im Slalom momentan noch deutlich stärker ein als im Riesenslalom, doch ich hoffe, meine gute Startnummer unter den Top7 auch für ein gutes Ergebnis nutzen zu können.“

Karlheinz Waibel, Bundestrainer Herren
„Nach einer guten Sommervorbereitung, mit effektiven Trainingstagen in Neuseeland und in Chile, freuen wir uns auf den Startschuss in den WM-Winter.
Für Felix Neureuther haben wir den Fokus in der Vorbereitung auf die technischen Disziplinen gelegt. Aufgrund seiner guten Leistung im olympischen Riesenslalom wird Felix in Sölden mit einer Startnummer unter den Top30 ins Rennen gehen. Damit hat er eine deutlich bessere Ausgangsposition als in den vergangenen Jahren. Wir sind deshalb zuversichtlich, dass Felix die Chance nutzen und sich für den Finaldurchgang qualifizieren kann.
Mit seinem 17. Platz im Riesenslalom von Kranjska Gora hat Fritz Dopfer im vergangenen Winter gezeigt, dass er seine guten Trainingsleistungen auch im Rennen umsetzen kann. Fritz hat sich in den letzten Wochen intensiv auf den Auftakt in Sölden vorbereitet. Er hat ebenfalls gute Chancen, sich für das Finale zu qualifizieren.
Den dritten Startplatz hat sich nach interner Ausscheidung Stefan Luitz gesichert. Der achtzehnjährige Vize-Juniorenweltmeister im Riesenslalom vom SC Bolsterlang wird in Sölden sein Weltcup-Debüt geben. Stefan soll dabei vor allem Erfahrung sammeln.“

Felix Neureuther DSV

Felix Neureuther
„Ich habe mich während der Sommervorbereitung primär auf Slalom und Riesenslalom konzentriert. Ich fühle mich fit und habe mir für Sölden vorgenommen, die gute Startnummer zu nutzen. In den letzten Jahren bin ich oft um einige Hundertstelsekunden am Finale vorbeigeschrammt. Das will ich dieses Mal besser machen. Und ich bin, nicht zuletzt aufgrund meiner Trainingsleistungen, zuversichtlich, dass mir das in Sölden gelingen wird.“

Fritz Dopfer

„Die Vorbereitung auf den Winter verlief für mich optimal und deshalb fahre ich mit großer Vorfreude nach Sölden. Meine Trainer haben mich gut auf das Rennen eingestellt. Darüber hinaus weiß ich nach den beiden Starts der vergangenen Jahre, was mich am Rettenbachferner erwartet, was dort gefordert wird. Mein Ziel sind Weltcup-Punkte. Ich fühle mich gut und bin optimistisch, dieses Ziel auch zu erreichen.“

Stefan Luitz
„Ich freue mich extrem auf mein erstes Weltcup-Rennen, speziell auf die Kulisse in Sölden. Ich will meine Trainingsleistungen im Rennen umsetzen und das Vertrauen der Trainer mit einem guten Rennen bestätigen.“

Fotos und Statements; DSV